Was sind Mikroformate


Was sind Mikroformate?

 

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Einleitung

 

Es handelt sich bei Microformats um ein Set an einfachen und offenen Standars zur semantischen Auszeichnung von Daten auf Basis weit verbreiteter existierender Formate. Es geht dabei bewusst darum, bereits Vorhandenes, wie z.B. XHTML, zu erweitern und damit auf bestehendem Nutzerverhalten- und Gewohnheiten aufzubauen und eben keine neue Technologie in den Raum zu werfen, die dann wiederum ein Umdenken und verändertes Handeln erfordert.

Ziel von Microformats ist es, existierenden und zukünftigen Microcontent (z.B. einen Blog Eintrag) so zu erweitern, dass er nicht nur in erster Linie für Menschen lesbar ist, sondern in zweiter Linie auch für Maschinen interpretierbar wird. Der Hintergrund dazu ist kurz zusammengefasst, dass mit der Entwicklung von reinem HTML zu der Kombination von XHTML und CSS bereits ein erster wichtiger Schritt getan wurde, um Inhalt und Form voneinander zu trennen. Microformats gehen hier jetzt einen Schritt weiter und berreichern bestehendes XHTML um Auszeichnungsstandards, die es ermöglichen auf einfache und unkomplizierte Art und Weise, die enthaltenden Informationen so auzuzeichnen, dass sie eine Semantik aufweisen, die auch Maschinen interpretieren können.

Wichtig sei an dieser Stelle zu sagen, dass Microformats keine neue Sprache sind, keine neuen Technologien, Browser oder sonstige Dinge erfordern, sondern ganz gezielt auf bestehenden Standards aufbauen und damit das wichtigste Erfolgskriterium erfüllen, um schnelle Verbreitung zu finden.

Welche Microformats gibt es bereits?

Microformats stehen noch relativ am Anfang und befinden sich insgesamt in der Entwicklung und der berühmten Beta Phase. Um selbst zu verfolgen, welche Formate in welchem Entwicklungsstadium sind und welche neuen Drafts es gerade gibt, empfiehlt sich das Microformats Wiki, welches eine vollstädnige Aufzählung bereit hält.

An dieser Stelle führe ich exemplarisch Mikroformate auf, um einen besseren Eindruck davon zu bekommen, was hinter Microformats steckt und wie sie angewendet werde können:

Was man an dieser Aufzählung bereits erkennen kann, ist die Detailebene, auf der sich Microformats bewegen. Es geht nicht darum in zwei Jahren über 200 einzelne Microformats zu haben, sondern das Microformats die wichtigsten Elemente einer Datenstruktur beschreiben können, um dann in einem zweiten Schritt diese zu komplexeren Gebilden zu arrangieren.